Touren
In dieser Ansicht werden alle Touren angezeigt, für die bereits eine Detailausschreibung vorhanden ist. Alle geplanten Touren für das laufende Tourenjahr findest du in unserem Jahresprogramm.
Sa 12. Sept. 2026
Wanderung auf den Strick, Flühli LU
Es hätte nicht besser sein können; bei schönstem Wetter, angenehmen Temperaturen und geselliger Gruppe erklommen wir den Strick und genossen die herrliche Aussicht auf die Schrattenfluh und das ganze Alpenpanorama. Auch der Geocache wurde gefunden ;-). Danke den Teilnehmenden für diesen tollen Tag!
Fr 11. Sept. 2026
1. Etappe "Via alta Crio" - Pizzo di Claro via Luminoroute
Drei wunderschöne, abwechslungsreiche Alpintourentage bei Kaiserwetter und besten Verhältnissen – lang, streng und herausfordernd, aber alle Teilnehmenden absolvierten das mit Bravour!
Ein herzliches Dankeschön der ganzen Gruppe für die stimmige Zeit im Tessin……
Nach dem gut vierstündigen Aufstieg am ersten Tag bis zur Cavahütte konnten wir auf der Sonnenterrasse sogar noch im Liegestuhl die Beine baumeln lassen und einen Apéro in Ruhe geniessen. Am nächsten Tag hiess es dann früh starten….die erste Etappe der Via Crio Alto ist zwar technisch nur auf einer langen Querung im T5-Bereich wirklich anspruchsvoll, aber die Länge der alpinen Tour ist happig und anstrengend (viel Blockgelände), aber landschaftlich sehr abwechslungsreich. Eine gute Kondition war also gefragt, denn bis zur Capanna Brodolgone waren wir insgesamt, mit allen kurzen Pausen doch 9h unterwegs. Aber auch hier blieb noch genug Zeit auf der schönen Terrasse die sonnige Abendstimmung zu geniessen. Am letzten Tag starteten wir wieder früh für den Aufstieg zum Pizzo di Claro – der Aufstieg auf der eher unbekannten und nicht so häufig begangenen Lumino-Route (T5) bietet ein spannendes Krackselgelände ohne zusätzliche Sicherungen und die Wegfindung (kleine weisse Punkte) braucht manchmal etwas Zeit. Überglücklich genossen wir den wunderschönen Gipfel mit einer Traumrundsicht. Anschliessend gingen die 1700 HM Abstieg doch noch etwas in die Beine, aber eine Erholung bei Apéro mit hausgemachten Pizza-Häppchen konnten wir uns in Lancarenda zeitlich noch leisten, bevor es mit der Bahn hinunter nach Selma ins Calancatal ging und mit den ÖV’s nach Hause – die späte Rückkehr nahmen alle locker in Kauf…..
Susan Nüssli
So 6. Sept. 2026
Wängihorn 2148 m
Unter idealen Bedingungen konnten wir die Bergwanderung aufs Wängihorn machen. Es war sommerlich warm und wir hatten eine sehr gute Fernsicht. Also ideal, um das 360° Bergpanorama so richtig zu geniessen.
Sa 29. Aug. 2026
Piz Julier, 3380m / Piz da la Margna, 3158m
Wir verbrachten ein tolles Wochenende im Engadin bei schönstem Sonnenschein. Der Piz Julier und der Piz da la Margna musste man sich verdienen. In der dünneren Luft auf 3000 Metern pochte das Herz und einzelne mussten “fest schnuufe” :-). Umso grösser die Freude und der Stolz, dass die beiden Touren von fast allen Teilnehmern geschafft wurde. Insbesondere am Südwestgrat zum Piz da la Margna musste doch auch die eine oder andere Kletter- oder Kraxelstelle bewältigt werden.
Schön war’s!
Fr 28. Aug. 2026
Pizzo del Prévat, NE-Kante
Nachdem ich diesen herrlichen Grat im 2020 klettern durfte, wollte ich dies gerne mit Leuten teilen und nach mehreren Jahren hat nun endlich alles gepasst und wir durften zur Tour aufbrechen. Am Freitag noch bei strömendem Regen in die Hütte, schien dann am Samstag die Sonne an den Fels und für uns. Danke allen Teilnehmern für die sehr angenehm zu führende Tour und das tolle gemeinsame Erlebnis.
So 23. Aug. 2026
Panixerstausee -Umrundung
Panixerstausee (Lag da Pigniu) – Umrundung
Herzlichen Dank an Ingrid für die eindrücklichen Bilder
Fr 21. Aug. 2026
Alpines Wallis: Klein- und Gross Bigerhorn - Üsseres Rothorn
Wieder einmal durfte ich mit einer sehr tollen Gruppe drei herrliche Tage im schönen Wallis verbringen – ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmenden!
Am ersten Tag beim Hüttenanstieg wurden wir zwar etwas verregnet, aber trotz dem doch kräftigen Hüttenanstieg von Gasenried zur Bordierhütte war die Stimmung stets locker und entspannt. Während der Nacht flockte es dann bis zur Hütte hinunter, es war zügig kalt, aber das wunderschöne Wetter entschädigte die “Strapazen” mit etwas Schnee und einigen verreisten Passagen auf das Gross-Bigerhorn voll und ganz. Ein imposanter Gipfel! Die 2000 HM talwärts waren zwar happig, aber für alle problemlos.
Nach der Weiterfahrt ins Saastal, genossen wir die Dusche und ein wunderbares Nachtessen bei Fabian. Mit dem privaten “Vitto-Alpentaxi” verkürzten wir den Aufstieg ab Saas Balen um einige Höhenmeter, so dass wir ohne Eile (ebenfalls bei strahlend blauem Himmel) das Üssere Rothorn erklimmen konnten – ein selten begangener Gipfel mit einer Traumrundsicht, welchen wir ganz für uns alleine hatten. Der Weiterweg bis zur Bahn zog sich auf dem Höhenweg zwar noch etwas in die Länge, aber wir hatten vor der Heimreise noch genügend Zeit bei Vitto eine Abschiedsrunde zu geniessen.
Susan Nüssli
Sa 15. Aug. 2026
Clariden, 3267m und Tödi, 3612m durch die Westwand mit BF
Gewitter bereits am Samstagmorgen und am Sonntag gleich nochmals? ...hmm, die Tourenplanung war wieder schwierig… Schlussendlich stornierte ich in Absprache mit dem Bergführer die Hütte und suchte nach einem Alternativprogramm für einen Tag. Die Planung viel auf das Silvrettagebiet, denn da war die Gewittergefahr am Samstag erst für den Abend prognostiziert.
Im Dunkeln starten wir in Monbiel mit e-Bikes und Zugseil für die Bikes ohne Motor in Richtung Sardasca. Dort gibt es auf der Alp für die Drahtesel einen eigenen Stall! Weiter gehts zu Fuss – die Silvrettahütte ist trotz ihren 700 HM schnell erreicht. Die Gäste sind um 7:00 Uhr erst am Frühstücken. Einer will uns Angst einjagen: “Was ihr wollt auf den Gletscher! Der ist in gefährlichem Zustand und hat alle 2 Meter eine Spalte! Niemand geht da drauf und gestern war auch niemand.” “Aha” – ist mein Kommentar. Wir lassen uns nicht beeindrucken. Was ich nicht mit eigenen Augen gesehen habe, glaube ich nicht… So lassen wir diese Person stehen, wir sind uns sicher, er wäre als Alleingänger einfach gerne mit uns mitgekommen ;-).
Am Gletscher frieren wir erstmal gehörig. Wir sind definitiv noch auf Sommer eingestellt. Wir kommen auf dem blanken Gletscher schnell voran und diese Spaltenflut können wir einfach nirgends finden. Die Randspalte dafür geht gerade noch knapp über eine Schneebrücke und der Aufstieg zum Silvrettahorn ist im Schotter, aber auf einer recht guten Wegspur so richtig steil. Oben warten ein paar hübsche Kletterzüge, aber alles, was man in die Hände nimmt, muss kontrolliert sein. Wir geniessen eine geniale Aussicht vom Buin über Linard zu den Davoser Bergen bis zum Gross Litzner… aber die Gletscher sind aber überall in traurigem Zustand.
Nach einer ausgiebigen Gipfelrast gehen und kraxeln wir weiter über den Piz Grambola bis zur Schneeglocke. Nun steigen wir steil hinunter zur Rotflüelücke und über den schon eher zerklüfteten Klostertaler Gletscher ab. Dann wieder hoch zur Rote Furka, bevor der lange Abstieg ins Tal wartet, natürlich nicht ohne Einkehr in der Hütte.
Und ja – wir sind der langen “Töditour” gerecht geworden und haben noch eins drauf gelegt. Mit 16km auf dem Bike und 18km zu Fuss mit über 2000 Hm auf und ab, waren wir alle müde am Ende des Tages!
Vielen Dank an die tolle und fitte Truppe fürs Mitkommen
Sa 15. Aug. 2026
Über den Kistenpass (supercharged)
1. Tag: Brigels - Rubi Sut - Rubi Sura - Bifertenhütte - Kistenstöckli - Bifertenhütte
In Sargans haben wir uns im Zug getroffen, um die kurze Umsteigezeit in Chur zu schaffen und dann von Ilanz im neuen dichten Halbstundentakt im Bus statt im Zug weiter nach Tavanasa zu fahren. Dicht ist es vor allem im Bus, weil der ganze Zug von Chur mit diesem Bus weiter will. Ist aber die einzige Verbindung mit Anschluss ab Tavanasa nach Brigels hoch. Waren wohl Menschen statt KI an der Planung. Oder eben andersrum? Auch in Brigels Rätsel: Samstagmorgen, der Volg ist geschlossen. Was ist da los? Hauptsache GABRIEL hat geöffnet, ich brauche unbedingt noch einen Kaffee, die Zeit reicht schon, Gewitter sind erst auf 15 Uhr angesagt. Bis dahin schaffen wir es auf jeden Fall mindestens bis zur Bifertenhütte. Und wenn das Wetter noch etwas länger anhält, dann auch noch das “Supercharge”-Element von heute, das Kistenstöckchen. Doch beim Kaffee ein Krachen, Blasmusik, Umzug. Ah, heute ist Maria Himmelfahrt, es ist kurz vor 10 Uhr, Spalier zum Kircheneingang mit Fahnenwache und Ehrendamen. Wow, was für ein Start in Brigels!
Stetig steigen wir das Tal hoch Richtung Frisal, selten war es in den letzten Tagen dieses Hitzesommers so kühl wie im Schatten neben dem Wasser des Flem. Auch hier gehen die Gletscher den Bach runter, allerdings nur bis zum Staubecken des Kraftwerks in Brigels, der Rhein im Tal unten führt nicht viel mehr Wasser als der Flem. Schneller als erwartet sind wir hinten im Tal, so dass es für eine Pause mit letzter Erfrischung am und im kalten Wasser reicht. Nun 600 Höhenmeter im Zick-Zack hoch, die Nässe am Körper ist nicht mehr vom Flem. Oben schöner Blick zum Gegenhang, ins wilde Val Frisal, umrahmt von den Brigelserhörner und Bifertenstöcken. Und markant das Kistenstöckli. Dahinter dunkle Wolken, aber der Versuchung widerstehen, bereits den Regenradar zu checken, ändert jetzt sowieso nichts.
Bei der Bifertenhütte bläst der Wind, die Abkühlung ist nur noch bedingt willkommen. 14:30, nun Regenradar checken, vor 15:30 sollte es sicher nicht kommen, das reicht. Und wenn wir auf dem Rückweg zur Hütte nass werden, sei’s drum. Richtige Entscheidung, der Regen kommt erst, als wir längst zurück in der Hütte sind und den Spass an der kleinen Kraxelei und die spezielle Stimmung auf dem Hochplateau des Kistenstöckli als Erinnerung mitgenommen haben.
2. Tag: Bifertenhütte - Kistenpass - Muttenberge - Kistenpasshütte - Muttseehütte - Chalchtritti - Tierfehd
Beim Frühstuck wieder Wettervorhersage und Regenradar checken, mindestens drei Apps vergleichen. Gewitter sind nicht vor 14 Uhr zu erwarten, das reicht um auch dieses “Supercharged”-Element mitzunehmen, blau-weiss vom Kistenpass zum Gipfel, der es knapp nicht auf 3000 m schafft. “Muttenberge” steht auf der Landkarte für die ganze Länge, heisst der Gipfel auch so? Ein Kreuz ist jedenfalls da, ein Gipfelbuch auch, ganz neu, der SAC Hörnli steht nun mit Datum 16.08.2026 auf Seite 3 drin. Verewigt haben wir uns auch mit einem kleinen Steinmännchen im Aufstieg. Wenn wir gut gebaut haben, übersteht es den nächsten Winter und die Ewigkeit dauert länger als nur einige Monate.
Getrieben vom Regen, der den ganzen Tag nicht zu uns kommen wird, steigen wir steil durch den Schiefer-Schotter ab, zur Kistenpasshütte und weniger steil weiter zur Muttseehütte. Immer wieder Steinböcke, nicht scheu, aber immer ein willkommener Grund, einen Moment stehen zu bleiben und ein noch besseres Foto zu versuchen.
Andere haben offenbar nicht drei Wetter-Apps, steigen sorglos auf und haben noch viel vor. Die einen mit grossem Rucksack, wohl auf alles vorbereitet. Andere mit sehr wenig, dafür mit schnellen Schuhen. Richtig gibt es nicht, wir sind jedenfalls nicht falsch, nur zu früh unten in Tierfehd und es ist wieder heiss. Sicherheit hat ihren Preis.
Sa 8. Aug. 2026
Risetestock 1759 m
Bergwanderung unter idealen Voraussetzungen von Gfellen auf den Risetestock und dann weiter auf die Blaue Tosse.
Do 6. Aug. 2026
Hörnlibummel Bannholz
Sonnenuntergang, Lebensweisheiten und ein Wasserfall ohne Wasser
Bei hochsommerlichen Temperaturen traf sich am Bahnhof Wald eine fröhliche Truppe – gut gelaunt und mindestens so hungrig auf einen schönen Abend wie später aufs Nachtessen. Schon bald führte uns der Weg durch schattige Waldstücke und über sonnige Wiesen, immer wieder begleitet von herrlichen Ausblicken Richtung Glarner Alpen.
Ein besonderes Naturereignis wartete unterwegs ebenfalls auf uns: ein Wasserfall – allerdings ganz ohne Wasser. :-) Der Sommer hatte offenbar beschlossen, auch ihm einmal Ferien zu gönnen.
Weiter ging es bergauf zum Restaurant Bannholz, wo wir für unsere Anstrengungen reichlich belohnt wurden. Bei einem feinen gemeinsamen Abendessen verwandelte sich der Himmel langsam in eine sommerliche Abendkulisse. Richtung Bachtelantenne legte sich ein feiner Wolkenschleier über den Sonnenuntergang und sorgte für genau jene Stimmung, bei der Gespräche plötzlich etwas länger und Lebensweisheiten etwas tiefgründiger werden.
So wurden Erlebnisse ausgetauscht, neue Bekanntschaften geschlossen, Geschichten erzählt und vermutlich auch die eine oder andere wichtige Erkenntnis für das weitere Leben gewonnen.
Als die Dunkelheit schliesslich das Kommando übernahm, kamen die Stirnlampen zum Einsatz. Auf anderen Wegen, über erstaunlich trockene Wiesen und durch die Nacht, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Wald.
Zurück blieben müde Beine, viele schöne Eindrücke und die Erkenntnis: Für einen gelungenen Sommerabend braucht es nicht viel – gute Gesellschaft, einen schönen Weg, etwas zu essen und einen Wasserfall, der auch ohne Wasser für Gesprächsstoff sorgt.
So 19. Juli 2026
Klettersteig am Daubenhorn K5-K6 (So-Mo)
Dörfs äs bizeli meh sii?
Zwei Tage voller Berggenuss, in bester Gesellschaft und mit unvergesslichen Ausblicken auf die Walliser 4000ender.
Grenzen überschreiten am längsten Klettersteig der Schweiz.
Die Anreise von Kandersteg – Schon nach zwei Kilometer wandert man über die Grenze vom bernischen Kandersteg zum Gebiet der Walliser Gastfreundschaft. Am Übernachtungs-Ziel angekommen, stimmten wir uns mit dem Gemmiwand-Klettersteig, auf das grosse Abenteuer am nächsten Tag ein.
Der eindrückliche Daubenhorn-Klettersteig; Lange Leitern, Höhlen, Eisenwege an steilen Felswänden, eine luftige Seilbrücke sorgten für Herzklopfen, aber auch der Blick tief hinunter nach Leukerbad.
Fünfeinhalb Stunden bewegten wir uns in der senkrechten Felswelt und genossen jede Minute in dieser beeindruckenden Kulisse.
Der Gipfel belohnte uns mit einem Panorama, das alle Anstrengungen vergessen liess. Beim Rückweg über den Lämmerenboden wurden die Schritte zwar etwas schwerer, die Gespräche dafür umso zufriedener.
Müde Füsse, strahlende Gesichter und das gute Gefühl, gemeinsam etwas Besonderes erlebt zu haben, machten diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Danke den TeilnehmerInnen für den unfallfreien und mit interessanten Gesprächen und Erlebnissen garnierten Ausflug.
Ja, es dörf es bizeli meh si!
Sa 18. Juli 2026
Alpin unterwegs im Bälmetengebiet
Eigentlich war der Wetterbericht so ungewiss, dass eine Durchführung der geplanten Tour sich mehr als schwierig erwies – sie trotzdem in rollender Planung durchzuführen, hat sich mehr als gelohnt. Die Gruppe war so flexibel und bester Laune, dass wir miteinander trotz Regen, Wind und ab und zu Sonne zwei schöne und bereichernde Tage miteinander verbringen konnten. Die Übernachtung im Skihaus Haldi war ein High-Light, und eine schöne Rundtour auf das Wengihorn konnten wir trotzdem unternehmen.
Es hat allen Spass gemacht, den Bälmter haben wir auf privater Basis auf nächsten Sommer verschoben, und ich bedanke mich bei allen Teilnehmern ganz herzlich für die gemeinsame Zeit im schönen Haldigebiet.
So 21. Jun. 2026
Klettersteig Tourentage Montafon - Flex
Pünktlich zum längsten Tag des Jahres starteten unsere Klettersteig-Tourentage im Montafon.
Während in den tieferen Lagen bereits die ersten Hitzetage angekündigt waren, fanden wir in der Höhe angenehmere Bedingungen — auch wenn es bis zum letzten Tag auch auf 1423 m ü. M. noch 28,5 Grad warm wurde.
Die Tage boten ideale Voraussetzungen wenn man früh los ging: wenig Wind, eindrückliche Bergkulissen und faszinierende Wolkenbilder. Trotz Gewitterrisiko am Abend blieb uns das Wetter wohlgesinnt. Insgesamt konnten wir sechs unterschiedliche Klettersteige ohne Zwischenfälle begehen; lediglich ein kleiner Sonnenbrand erinnerte daran, dass die Sonne ein steter Begleiter war oder ein Muskelziehen meldete sich von Fasern, die gegen die neuen Bewegungsmuster protestierten.
Auch das Zusammensein kam nicht zu kurz: Auf den Touren gab es interessante Gespräche, nach den Touren genossen wir frische Früchte aus der Region, bereiteten Frühstück und Abendessen unkompliziert selbst zu und liessen die Tage gemütlich ausklingen. So bleiben die Tourentage im Montafon als gelungene Mischung aus Sport, Natur und Kameradschaft in bester Erinnerung.
Danke an die Teilnehmer für die gemeinsame Zeit.
Sven Keller
Sa 20. Jun. 2026
Tüfelschilchli 1827 m (neues Datum)
Bergwanderung zum Tüfelschilchli
Sa 13. Jun. 2026
Mehrseillängen-Klettertour, Mattstock Südostwandplatte
Doppelte Verschiebung – doppelter Spass. Aufgrund von Schutzbestimmungen darf am Mattstock neuerdings bis Ende Juni nicht mehr geklettert werden und da Kathrin verhindert war, durfte ich die Tour und die tolle Truppe übernehmen. Ein neues Tourenziel in bestem Gneis im Urnerland war rasch gefunden. Carla, Manuela und Sandro erkletterten die 7 Seillängen mit Schwierigkeiten bis 6a+ trotz warmen Temperaturen souverän. Danke den Teilnehmern für die gute Stimmung und Kathrin für die Routenempfehlung und Hilfe beim Planen. Bernie.
Sa 30. Mai 2026
Klettertour Brüggler: Grüne Plattenwand o.ä.
Ein ziemlich heisser Tag für die Südwand am Brüggler, aber sicheres Wetter und eine starke Truppe! Zwei Seilschaften kletterten die Route Highway, eine Seilschaft parallel dazu die Grüne Plattenwand. Danke allen, die dabei waren, und mal wieder das durchaus alpine Ambiente am Brüggler genossen haben!
Mi 27. Mai 2026
Fotografie 1 - Kreativität Stadt - geführter Fotoausflug
Wenn neueste Mikrolektronik auf alte Dampfmaschinen stossen.
Lock-stadt oder Lokstadt
Der Fotowalk durch die Lokstadt Winterthur – eine Zeitreise in Sinuswellen – Geschichtsträchtige Industriehallen im Mix mit neuer Architektur.
Schulcampus, versteckte Cafés in alten, mit Holzbänken ausgestatteten Bahnwagen, eine Industriehalle zum Parkplatz umfunktioniert.
Hintergassen mit Grafiti und wilder Pflanzenwelt. So zogen die Silberrücken, im Anschlag ihre Kameras, vorbei an Häuser und Hallen gebaut mit unzählbaren Backsteinen.
Das Gebiet, grosses Feld um mit Blickwinkeln zu spielen – Sonne – blauer Himmel und vielen interessanten Details.
Mit Rucksack unterwegs und die 10’000 Schritte Tagessoll erreicht.
Danke Marco De Luca für die sorgfältige Vorbereitung um die interessanten Plätze und die dazu passenden Zeitgeschichten rund um die Lokstadt.
Ich komme gerne wieder.. Danke den Teilnehmer für die spannenden Gespräche.
Link zu den weiteren Bildern: https://photos.nethawk.ch/lokstadt
Sa 23. Mai 2026
Alp Sigel 1580 m (neues Datum)
Nach den Eisheiligen konnten wir die Wanderung auf die Alp Sigel so richtig geniessen. Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte ...
Sa 23. Mai 2026
Pfingstklettern rund um Biel
Nach vielen Jahren reisen wir für das Pfingstklettern mal wieder nach Biel. Für einmal muss für dieses lange Wochenende kein Schlechtwetterprogramm geplant, sondern bei 30 Grad der Schatten gesucht werden. Um so besser sind wir im Hostel Lago Lodge nahe am Bielersee stationiert.
Gemeinsam entscheiden wir uns das Wochenende mit den ÖV zu bewältigen und um der grössten Hitze zu entgehen jeweils früh aufzustehen.
Den Start machen wir am Samstag im Klettergarten Vaferdeau. Hier kommt doch noch Sandra für einen Tag dazu. Damit wir wieder eine gerade Anzahl Kletterinnen sind, organisiert Regula spontan noch Laurine, eine Arbeitskollegin. Für heute profitieren wir dann doch von den 2 Autos unserer Besucherinnen und fahr8en von Moutier nach Vaferdeau in den schön schattigen Klettergarten. Nach einem super Kletterstart ins Wochenende gönnen wir uns alle ein Bad im Bielersee und noch ein gemeinsames Bierchen.
Am Sonntag steht der Falkengrat an. Eine einfache Mehrseillängentour im 4. Grad. Freundlicherweise dürfen wir bereits um 6.30 zum Frühstück, erwischen den Zug um 7.20 und sind um 8.30 tatsächlich die ersten am Einstieg. Das frühe Aufstehen hät sich definitiv gelohnt, folgen doch noch etliche Seilschaften nach uns. Wir kommen gut vorwärts und geniessen kurz nach 11 alle am Ausstieg einen mehr oder weniger grossen Snack. Um 13.00 winken wir bereits wieder der Wand und es bleibt uns noch ganz viel Zeit den Bielersee zu geniessen.
Am letzten Tag heissts nochmals früh raus, 7.00 Frühstück muss aber reichen. Auch wenn der Klettergarten Vingelz Richtung Süden ausgerichtet ist, hoffen wir, dass wir dank den Bäumen nicht zu stark gebrätelt werden. Wir verbringen nochmals einen "coolen" Tag im Klettergarten, inklusive kleinem Fusstechnik-Experiment und einer kurzen Repetition zum Abseilen.
Insgesamt hatten wir alle ein tolles Wochenende. Sonja mit einem erfolgreichen Debüt mit Klettern im SAC Hörnli, wir begrüssen dich gerne wieder. Mirjam freute sich um so mehr über den überlebten Vorstieg, als sie herausgefunden hat, dass die Seillänge schwieriger bewertet war, als sie gedacht hatte. Ja, so viel macht der Kopf ;-) Kathrin geniesst es einfach immer am Fels zu sein und weiss immer eine gute Geschichte von früher. Sandra und Laurine waren am Samstag eine schöne Bereicherung unserer Gruppe. Und zu guter Letzt freut Regula sich über die erfolgreiche Durchführung ihres ersten mehrtägigen Kletterwochenende für den SAC.
Mi 20. Mai 2026
Leichter Klettersteig (K2) Pinut für Einsteiger und Fortgeschrittene
Klettersteig kurzfristig geschlossen - verso Wanderung zum Cresta- und Caumasee sowie Aussichtsturm Il Spir.
So 17. Mai 2026
Alpnach -Wängen -Alpnach
Geänderte Tour durchgeführt.
Kerns – Gerzenseeli – Zingel – Drachenflue – Alpnachstad
Mi 13. Mai 2026
E - Biketour ( Lützelsee - Hochwacht )
Mi 13. Mai 2026
Klettersteig am Pfaffen K3/K4 - Magier und Hexen
Die Eisheiligen am Werk,
Naja – wer hätte das gedacht – noch kurz zuvor, sommerliche Bedingungen und “peng” auf die Woche der Eisheiligen (11.-16.Mai) wie bestellt, ein Temperatureinbruch, Regen/Schnee bis auf 600müM. Dann der Lichtblick - am Mittwoch sollte es stabil und sonnig sein.
So machte sich die Gruppe mit langen Unterhosen, Kappen und Handschuhen, Zwiebeljacken Aufbau Richtung Urnerland auf. Und wurden mit einem sonnigen Tag, klarer Sicht und wenig Schnee auf 1800müM belohnt.
Eine Abenteuerliche Bahnfahrt in einem grösseren Einkaufskorb, ein etwas schweisstreibender Aufstieg bis zum Pfaffen, ein Besuch der Hexenhöhle mit ihrem verwinkelt, abwechslungsreich angelegten Klettersteig, ein kurzer Besuch bei der Hexen-Haus-Bank in der Steil-Wand, ruhige Weitsicht beim Mittagsessen – nach dem Ausstieg (mit Blick vorbei am Bristen bis zum Gotthardstau ;-)), Interessante Gespräche über Gott - und die Welt, Kniescheiben Test beim Abstieg und eine kribbelnde Talfahrt im windoffenen Korb…. Puuh, nun haben wir uns eine Pizza verdient..
Eine tolle Reise – Danke den Teilnehmern für die unfallfreie Tour und die interessanten Gespräche.. Gerne wieder.
Sa 9. Mai 2026
1. Hilfe-/Rettungskurs mit Dipl. Rettungssanitäter und Wanderleiter Simon Ackermann
Es war ein wenig gepokert, aber wir hatten Wetterglück und der Rettungskurs konnte bei Sonnenschein im Oberustermer Wald durchgeführt werden. Zu Beginn hatte lediglich eine Wolke das Gefühl, sie müsse noch kurz ein paar Tropfen fallen lassen…
Wir wurden kompetent von den beiden Rettungssanitätern Simon Ackermann und Jürg Schälli instruiert und so konnten wir vieles wieder auffrischen oder neu dazu lernen: Bergungstechniken, Lagerungen bei Bewusstlosigkeit, Hypothermie, Blutungen stoppen, Verbandstechnik, Medizinische Notfallbilder, Schädel-Hirn-Trauma, BLS-AED-Refresher.
Es war ein durchwegs gelungener und interessanter Tag und so sollten wir für die folgenden Touren wieder gerüstet sein.
Herzlichen Dank an die Instruktoren sowie an alle Teilnehmenden und für euer engagiertes Mitmachen!
Bilder: Käde, Corinne und Sven
Sa 2. Mai 2026
Hohenrätien - Traversinersteg
Burg Hohenrätien – Felszeichnungen Crap Carschenna – Traversinersteg – Viamala
Sa 2. Mai 2026
Piz Champatsch 2946m
Wir nutzen das schöne Wetter, die noch gute Schneelage und besteigen zuerst das Flüela Wisshorn. Der steile Fussanstieg ab Sattel zieht sich. Alle, ausser die beiden Tourenleiter standen zum ersten Mal auf diesem imposanten Berg... Und die Tourenleiter feierten ein 20jähriges Jubiläum: sie lernten sich da kennen. Ihr erster gemeinsamer Berg, auf den x100 weitere folgten....
Abfahrt südwärts vom Sattel Richtung Tantermozza. Wiederaufstieg durch einen Steilhang, am Schluss kurzes Gekraxel zu Fuss über Blöcke und wir hatten auch den Piz Champatsch erreicht. Die Abfahrt ist auch in den frühen Nachmittagsstunden noch ein Sulztraum.
Vielen Dank an alle fürs Mitkommen, ihr wart eine super Gruppe!
Do 30. Apr. 2026
E-Biketour
Die erste Biketour 2026 fand bei schönstem Wetter statt.
Mo 13. Apr. 2026
Indi-Klettersteig am Montagnachmittag, kurz und knackig
Indi-Klettersteig am Montagnachmittag, kurz und knackig
Wetterglück ist alles ...
So 12. Apr. 2026
Renggpass 885 m
Wetterbedingt haben wir die Wanderung über den Renggpass vom Sonntag auf den Samstag vorgezogen. Die Bedingungen für diese abwechslungsreiche Frühlingswanderung hätten nicht besser sein können.
Sa 11. Apr. 2026
Klettergarten-Refresher: Seil- und Felstechnik
Ein wunderbarer Tag im Klettergarten Haldenstein bei Chur: Mit viel Sonnenschein, viel Klettern, vielen Technikinputs und vielen Seilhandling-Tipps. Jetzt sind alle wieder fit für den Fels!
Ach, und auch Kaffee und Kuchen fehlten nicht!
Fr 3. Apr. 2026
Skitouren im Schlappintal
Wir verbrachten drei tolle Tage im Schlappin.
Wir haben gemeinsam wunderschöne Skitouren unternommen bei warmen Temperaturen mit Pulver, Surfschnee und genialen Sulzhängen - es war alles dabei. Wir durften eine Dachs (!) und einen Fuchs beobachten, hörten Schneehühner und andere spezielle Ostertiere... Wir haben Essen geschleppt bis zum umfallen, fein gekocht, viel gegessen, das Hüttenleben genossen und viel gelacht.
Vielen Dank an alle, die dabei waren - wir waren eine tolle Gruppe!
So 22. März 2026
Skitourenwoche Bielerhöhe
Skitourenwoche "Bielerhöhe"
So 8. März 2026
Skitourenwoche Bernina mit Bergführer
Die Skitourenwoche startete auf dem Berninapass und führte uns in die Saoseohütte sowie ins Rifugio Federico. Bei unterschiedlichem Wetter konnten wir den überraschend guten Schnee geniessen, es gab sogar noch einige Pulverschneeabfahrten. Die Teilnehmenden haben die tollen Gipfelerlebnisse mit genialer Aussicht genossen.
So 8. März 2026
Schlüechtli 2283 m (Ersatz: BW Gäbris)
Anstelle der geplanten Schneeschuhtour aufs Schlüechtli im Safiental, haben wir im Kanton Appenzell eine Frühlingswanderung zum Gäbris gemacht. Wir konnten bei milden Temperaturen die Sonne geniessen. Der Saharastaub in der Luft hat die umliegenden Berge leider etwas “milchig” erscheinen lassen.
So 8. März 2026
Hochfinsler 2422m
Fr 6. März 2026
GV 2026 SAC Hörnli
GV 2026: Sven Keller neuer Präsident, Protokoll online
Die Generalversammlung des SAC Hörnli fand am 6. März 2026 erstmals im Lindenbaun in Pfäffikon statt.
Rolf Meili trat nach 11 Jahren als Präsident aus dem Vorstand zurück und wurde gebührend verabschiedet. Rolf – ein ganz grosses Dankeschön für deinen unermüdlichen Einsatz während dieser langen Zeit. Wir freuen uns, dass du uns als aktiver Tourenleiter erhalten bleibst!
Als neuer Präsident wurde einstimmig Sven Keller in den Vorstand gewählt. Sven, wir danken dir schon jetzt für dein Engagement und wünschen dir viel Freude und Erfüllung im neuen Amt für unsere Sektion.
Der Rest des Vorstands wurde für ein weiteres Jahr gewählt. Zudem wählte die Versammlung Andreas Senn als neuen Revisor.
Alle Details entnehmt ihr dem Protokoll der GV 2026.
Mo 2. März 2026
Alvier 2342 m
So 1. März 2026
Twäriberg 2116 m
So 1. Feb. 2026
Leiterenstollen 1789 m (neues Datum)
Gute Bedingungen für die Schneeschuhtour auf den Leiterenstollen. Schnee – Sonne – gute Laune ….
So 25. Jan. 2026
Anwendungstour Lawinen (Ski- und Snowboard)
Unsere Tour führte uns nach Furna im Prättigau und laaange nach dem letzten Schneefall fanden wir einen steilen, noch komplett unverspurten Pulverhang als gutes Anwendungsbeispiel betreffend Lawinengefahr. Danke allen für die motivierte Teilnahme und gute Stimmung!
Sa 17. Jan. 2026
Fideriser Heuberge: Mattjisch Horn, 2461m und Co
Trotz Föhn und warmen Temperaturen letzte Woche haben wir richtig guten Schnee gefunden. Die abfahrtorientierte Tour ließ die Herzen höher schlagen bei diesem Pulverschnee und alle hatten Freude an ihren schönen Schwüngen. Es hat sich gelohnt, die Tour um eine Woche zu verschieben. Es hat Freude bereitet, mit euch unterwegs gewesen zu sein! Danke an alle!
Fr 16. Jan. 2026
Auf Schneeschuhen zum Znacht - Tanzboden 1443 m
Im Aufstieg zum Tanzboden zeigten immer mehr Sterne und Planeten ihr Licht und wird durften bei milden Temperaturen einen klaren Himmel bestaunen. Auch die Menschenlichter im Tal gaben sich alle Mühe:-)
Als kleine, feine Gruppe hatten wir eine schöne Tour, einen leckeren Znacht und einen gemütlichen Abend. HERZLICHEN DANK!
Fr 16. Jan. 2026
Pizzo Centrale 2999 m
Ersatztour auf die Silberen
So 4. Jan. 2026
Tweralpspitz 1332 m
Pünktlich zum Tourenstart hat es in der Region 10 – 20 cm Neuschnee “abgeladen”. Ideale Bedingungen, um die erste Schneeschuhtour der aktuellen Saison zu machen.
Sa 20. Dez. 2025
Vorweihnachtliche Schneeschuhtour in der Region
Vorweihnachtliche Schneeschuhtour auf dem Stoos
Abwechslungsreich in jeder Hinsicht…
Auch ohne viel Schnee; alles zufriedene Teilnehmer.
Sa 11. Okt. 2025
Spirstock 1770 m
Ein sonnenhungriges Grüpplein macht sich auf den Weg, um auf dem Spirstock die Sonne zu geniessen. Es gibt am heutigen Tag nur ein beherrschendes Thema. Nämlich: Nebel – Nebel hier und Nebel dort. Tolle Bilder zeigen, was die Wandervögel erlebt haben.
Fr 19. Sept. 2025
Mehrseillängen-Kletterweekend Engelhörner, mit Bergführerin Carla Heule
«Drei Tage anspruchsvolle Mehrseillängen in den ikonischen Engelhörnern im Berner Oberland – diesen Klettertraum wollen wir erleben, begleitet von Bergführerin Carla Heule. Wir erkunden die bizarren Kalknadeln oberhalb Rosenlaui von der Engelhornhütte aus. Verschiedene Gipfel und Türme bieten sich als Kletterziele an, zum Beispiel Klein Simeler, Gross Simeler oder Rosenlauistock. Die Routen sind teilweise lang und anspruchsvoll: Kletterniveau 6a am Fels ist daher Voraussetzung, sowie die Ausdauer und Power, um pro Tag 10 bis 14 Seillängen zu klettern. Als Belohnung warten ausgesetzte Felsspitzen und einzigartige Erlebnisse.»
So stand es in der Ausschreibung, verfasst ziemlich genau vor einem Jahr. Die Chance, dass wir Ende September wirklich dieses Tourenziel begehen können, schätzte ich damals als deutlich unter 50% ein – aber versuchen kann man es ja!
Nach einigen, teilweise leider noch recht kurzfristigen Abmeldungen, blieb bloss eine 4er-Grupper kletterstarker Damen, inklusive Bergführerin Carla Heule. Wir wurden aber dafür umso reicher belohnt – mit absolutem Kaiserwetter, tollen Touren und einem Ambiente, dass eindrücklicher ist als in den kühnsten Träumen!
Nach Anreise und Zustieg zur Engelhornhütte nahmen wir am ersten Tag den Tatzelwurm und im Anschluss die Route Schneewittchen am Klein Simeler in Angriff, um zu prüfen, wie wir mit den hart bewerteten 6a in diesem Gebiet zurechtkommen. Wir kamen zurecht und gaben in starken Vorstiegen unseren Damen-Egos den nötigen Boost für den nächsten Tag.
Am Samstag traten wir die Route Dock 21 am Gross Simeler an. Nur schon der Zustieg, mit Kletterpassagen im Bereich 4c durch einen engen Schlund und anschliessend viel alpinem Gehgelände war ein Erlebnis. Dann folgten acht ziemlich steile Seillängen in rauem Kalk, bis zum (sehr hart bewerteten!) Grad 6a+. Wir packten es alle und standen einige Stunden später bei stahlblauem Himmel und bester Aussicht auf dem Gross Simeler, einer dieser abweisenden Felszacken, auf die man definitiv nur kletternd kommt! Der Abstieg mit viel Abseilen und dazwischen immer wieder steilem Gehgelände forderte unsere Konzentration nochmals voll. Nach einer 10-stündigen Tour waren wir müde, aber sehr zufrieden zurück bei der Hütte. Für mich persönlich wohl eines meiner Top-10-Klettererlebnisse überhaupt – und ja, das will wirklich etwas heissen…
Für Sonntag war eigentlich nochmals trockenes Wetter angesagt und wir wollten den Rosenlauistock in 13 einfacheren Seillängen über die Nordwestflanke besteigen. Aber, was ist denn das? Tropfen in der dritten Seillänge – in der vierten hat es uns komplett verregnet. Fels nass, Seile nass, wir nass – alles nass! Da die Aussichten auf rasche Trocknung leider sehr beschränkt waren und der Abstieg bei nassen Verhältnissen sehr heikel wäre, siegte die Vernunft und wir seilten ab, solange wir noch konnten. Immerhin war so heute der Aprikosenkuchen in der Hütte an diesem Tag noch nicht ausverkauft – und mit verschiedenen Seiltechnikübungen wie improvisiertem Abseilen, Mogeltricks und Flaschenzugvarianten profitierten wir dennoch viel vom Knowhow unserer Bergführern Carla Heule, die uns in diesen Tag sehr umsichtig führte und uns zum Schluss ein grosses Kränzchen für unsere Leistung wand. Ja, wir dürfen tatsächlich ein wenig stolz sein!
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und damit zu einem unvergesslichen Kletterwochenende an einem ganz besonderen, geschichtsträchtigen und vor allem ergreifenden Ort beigetragen haben! Der Engelhörner-Traum ist tatsächlich wahr geworden – wir kommen definitiv wieder!!!
Kathrin Senn