Berichte

Multipack Klettersteige im Wallis

3 Tage Eisenwege im Wallis,
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Durchgeführtes Program:
Für diesen Ausflug standen einige Klettersteige zur Auswahl welche je nach Teilnehmer, Wetter und Zeit bestiegen werden konnten.
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Zusammengefasst war der Ausflug ein Erfolg - obwohl wegen Covid Themen / Verspätungen und Wetterunsicherheiten das Program dynamisch angepasst werden musste.
Blieb doch auch immer wieder kurz Zeit um ein paar Geocaches zu suchen.. und auch zu finden :-)
Und am wichtigsten - die 4 Eisenwege konnten ohne Unfall bewältigt werden..
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Tag 1:
Viel Sonne / leichten Regen am späteren Nachmittag.
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Start war am Bhf Platz in Sion 09:00Uhr (der überraschenderweise gerade umgebaut wird)  - alle Teilnehmer da? oh schon Überzeit und da fehlt leider noch jemand… beim schnellen hinschauen kann es doch vorkommen das Sion und Sierre verwechselt werden können…und damit war leider auch einer der Teilnehmer in Sierre gestrandet.
Also haben wir uns aufgeteilt und sind nach einem Abstecher nach Sierre auf direktem Weg Richtung Nax gefahren, wo auf halber Berg-Höhe, der Klettersteig du Belvedere beginnt. Dieser K4 war bei besten Bedingungen (trocken und sonnig) ein guter Aufwärm-Einstieg ins Wochenende.
Oben angekommen wurde man mit einer perfekten Aussicht über Sion und das Rhonetal belohnt. Kurze Einkehr beim Restaurant in Nax und Direkter Rückweg zu dem Fahrzeugen.
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Für den Nachmittag war der KS Via Farinetta geplant wo wir ganz in der Nähe von Ort Saillon unsere FZ parkieren konnten.
Der KS Via Farinetta ist, nach dem ausgesetzten KS in Nax, nun ganz in einer Schlucht versteckt. Etapiert in 3 Teile, mit Seilbrücken und bestückt mit bis zu 1000 Eisenteilen.
Der erste Teil ist mit so viel Eisen versehen das man manchmal gar nicht mehr weiss wo man sich festhalten soll. Den geplanten zweiten Teil, konnten wir aus Zeitgründen und dem aufkommenden Regen leider nicht mehr in Angriff nehmen... sind dann aber doch noch zur Passerelle à Farinet hochgewandert um von dieser Massiven Seilbrücke den Ausblick Richtung Isérables und hinunter in diese tiefe Schlucht zu geniessen.
Um nicht zu spät zum Abendessen zu erscheinen, ging es nach der Wanderung ins Tal - dann auch schon Richtung Sierre, wo ein feines Abendessen und die Unterkunft auf uns wartete. Die Klickrate (ein- und ausklicken der Karabiner) für diesen Tag war mehr als erfüllt..
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Tag 2:
Die Regenfront aus Südwesten, welches über grosse Teile des Wallis ihre Ladung verteilte, war schlussendlich Anlass für Planänderungen. Auf den Nachmittag hin war Besserung in Sicht und ab 14.00Uhr konnten wir unweit von Blatten (Naters), in den Aletsch Klettersteig um den Gibidum Stausee einsteigen. Dieser ist ungleich den meisten Klettersteigen Horizontal angelegt und streckt sich über 3.5km. Am Anfang noch etwas feucht dann aber zunehmend trockner hat ein Teil der Gruppe die Sonnen- und Felsseite erreicht und den Klettersteig dann über eine ca. 50Meter Hohe Eisentreppe wieder verlassen. Bei einem feinen Nachtessen im Hotel Massa wurde der Tag dann beendet.
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Tag 3:
Am Morgen haben sich die Berge schon wieder von ihrer besten Seite gezeigt und es hingen nur noch Nebelwolken vereinzelt an den Berghängen.
Auch ein schöner Tag weil Erika ihren Geburtstag feiern durfte.. Nochmals alles Gute zum Geburi
Treffpunkt 09:30 Uhr war für diesen Tag die Talstation von Betten. Die Seilbahn brachte uns mit einem Zwischenstopp durch Bettmeralp bis auf 2647 Meter zum Ausgangspunkt des Bettmergrat UNESCO Welterbe Pfad Höhenweg. Ein kurzer Anstieg bis zum Bettmerhorn wo René vorbildlich das Gipfelbuch ergänzte und Patrick nebenbei mit Fränzi immer mal wieder einen Geocache suchte und auch fand. Die Aussicht war gespalten auf einer Seite immer wieder der Aletsch-Gletscher mit seinen mächtigen Eismassen und klare Sicht bis zum Horizont - in Richtung Italien immer wieder Nebel und Wolken.. und nur kurze Augenblicke war die Sicht frei Richtung Fiesch und die Gomser Berge.
Am Ende des Bettmer-Grats, in der Elselicka, haben wir uns dann verpflegt und uns für den Klettersteig am Eggishorn vorbereitet.
Ein kleiner Aufstieg und schon nach wenigen Metern war auch schon wieder das bekannte Stahlseil sichtbar, wo wir uns für die abenteuerliche Leiterbrücke, die wackelige 40m Seilbrücke und die vielen Steigbügel und Felsumkletterungen, einklinken konnten. Mal verschwand der Pfad etwas im Nebel, mal war die Sicht wieder frei bis ins Tal… ein interessanter Steig der in einer Höhe von 2800müM schon zu den höhergelegenen KS zählt.
Ein krönender Abschluss war der Hüttenkaffee und das Löschwasser Bier auf der Horli-Hitta…
Die Reise zurück ging mit der Bahn vom Eggishorn zur Fiescheralp - wo wir uns noch einen Geburtstags und Abschiedstropfen gegönnt haben.
Von Fiesch ging die Reise mit der Eisenbahn dann zurück bis nach Betten Talstation wo sich die Teilnehmer dann verabschiedeten und sich in alle Himmelsrichtungen trennten.
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Dank sei; Roland für seine Weinempfehlungen.. eine gute Wahl!
Erika, dass sie ihren Geburtstag mit uns geteilt hat. (Das Glas ist halb voll.. Wein hoffentlich)
René für die Sorge um die Gipfelbücher… und immer für einen Jauchzer gut.
Susan für die französisch Unterstützung und vielen Wanderideen.
Hermann für seinen Humor und die Rückendeckung.
Patrick dafür, dass wir auch ja keinen Geocache verpasst haben.
Fränzi als Schlusslicht immer sichergestellt hat, dass auch alle den Klettersteig am Ende auch wieder verlassen haben.
Petrus für 3 Tage Wetter mit dem wir unsere Touren durchführen konnten..

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